Mountainbike
Mountainbikes sind eine besonders robuste Variante des Fahrrads. Seit 1973 gibt es offiziell Entwicklungen dieser geländetauglichen Fahrradvariante. Sie haben im Allgemeinen einen sehr stabilen, aber im Vergleich zu Touren-/Rennrädern relativ kleinen Rahmen (ca. 10cm niedriger). Sie besitzen im Normalfall eine Kettenschaltung mit meist 21 bis 27 Gängen, einen Felgendurchmesser von 559mm und sehr breite, grobstollige Reifen mit tiefem Profil.
Als der Jeep unter den Fahrrädern geltend, sind sie besonders für den Einsatz abseits fester Straßen geschaffen und entsprechen meist nicht der StVZO. Sie sind weniger geeignet für Stadtfahrten, denn das Gewicht sorgt für den größten Tretwiderstand unter den Rädern, und sind eher eine Sportgerät als ein Verkehrsmittel. Wer trotzdem im öffentlichen Straßenverkehr damit unterwegs ist, sollte sich zumindest eine aufsteckbare, batteriebetriebene Beleuchtung zulegen, um sich und andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden. Außerdem ist das schnelle Fahren auf Straßenbelag gefährlich, da das tiefe Profil für wenig Straßenkontakt sorgt.
Bei der Federung kann man grob unterscheiden zwischen Stahl-, Luft- und Elastomerfederung. Letztere fand man vor allem zu Beginn bei den meisten Mountainbikes vor, inzwischen und speziell dort, wo das Gewicht und die Zuverlässigkeit von hoher Bedeutung ist, geht der Trend eher Richtung robuster Stahlfederung (mit Öl-/Luftdämpfung) oder leichter Luftfederung.
Es gibt trotz der grundsätzlichen Gemeinsamkeiten allerdings sehr große Unterschiede vor allem abhängig vom Verwendungszweck des Mountainbikes.
Das breite Spektrum lässt sich in einige Grundtypen einteilen:
FourCross (ähnlich Dirtbikes, wenig Federweg, laufruhig bei hohen Geschwindigkeiten), Freeride (für schwere, abschüssige Strecken, lange Federwege, ähnlich Downhill-Bikes, jedoch auch für Aufstieg), Trial (sehr geringe Rahmenhöhe, fehlender/nur angedeuteter Sattel, wenig Gänge, sehr leicht, keine Federung), Dirtjump (Parallelen zum BMX, tiefe Sitzposition, sehr stabil ausgelegt, breite Reifen, Eingangrad), Tour (Zuverlässig und komfortabel, für verschiedenste Anforderungen während einer Tour, Hardtail oder Fully), Cross-Country (Hardtail, geringes Gewicht, nicht für schweres Gelände), Downhill (für schnelle Abfahrten, schwieriges Gelände, hohes Gewicht, nicht für Aufstiege konzipiert, sehr stabil), Enduro (vollgefedert, langer Federweg, breite, stark profilierte Reifen, einstellbares Fahrwerk).
Eingestellt: 30.10.2007 Zugriffe: 317 | Anzahl Wörter: 314 | PDF-Ansicht
Über den Autor
Oliver Hübner
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Hobbys: Mountainbike, Snowboarden
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