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Die Renaissance des Tango

Totgesagte leben länger - so sagt ein geflügeltes Wort. Der Tango, das heißt, der argentinische Tangotanz, gehört dazu, er befindet sich gar in einer Renaissance, nicht nur in Argentinien, seiner Heimat, sondern gerade in Europa. In beinahe jeder Volkshochschule findet man den nostalgischen Paartanz wieder auf dem Lehrplan. Carlos Cardel, Pugliese, Troilo und andere Tango-Größen zieren die Hüllen von CD-Editionen. Tango-Filme und Tango-Musicals sind zum Renner geworden.

Tango in Reinkultur freilich erlebt man nur in Buenos Aires, der Geburtsstadt dieses einzigartigen Tanzes.

Dennoch muss man nicht gleich nach Buenos Aires fliegen, um seine Tangoleidenschaft auszuleben. In vielen größeren Städten Deutschlands wird häufig eine Milonga, das ist eine Tango-Tanzveranstaltung, angeboten. Besonders Berlin, Frankfurt und München haben sich zu wahren Tango-Hochburgen entwickelt.

Der Tango ist ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann - so liest man in vielen Büchern über den Tango. Von wem dieser Satz stammt, weiß man nicht genau. Doch Traurigkeit versprühen die Tangofans keinesfalls, wenn sie sich elegant und paarweise über das Tanzparkett drehen. Und vor allem: gut schauen sie aus. Und so ist es kein Wunder, dass der Tangotänzer oder die Tangotänzerin auf gutes Tango-Equipment achtet, ehe sie sich in die Milonga begibt. Wichtigstes Tango-Utensil ist der Tangoschuh. Hier gibt es viele Ausführungen. Und man ist gut beraten, wenn man zum Kauf in ein Fachgeschäft geht. Natürlich, die besten Tangoschuhe bekommt man in Buenos Aires, aber auch hierzulande ist das Angebot groß, wenn man weiß, wo man suchen muss. Alles Weitere ist Geschmacksache: das Tangokleid oder die Tangohose. Nur im Jogginganzug sollte man sich nicht auf die Tanzfläche trauen, denn der Tangosport will mit Stil ausgeübt werden. So wählt man ja auch keinen Judoanzug, wenn man einen Schwimmwettkampf gewinnen will.

Es bleibt festzuhalten: Tango tanzen soll Spaß machen und das macht es, wenn man die Grundschritte beherrscht. Und diese lernt man, wie gesagt, in jeder Volkshochschule.

Eingestellt: 05.07.2007 Zugriffe: 385 | Anzahl Wörter: 306 | PDF-Ansicht

Über den Autor

Alexandra Maier alexandramaier1[at]gmx.net

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