Zahlungsmittel für Kids im Ausland
Wenn Jugendliche ins Ausland verreisen, so brauchen sie ganz gewiss auch Geld zum Leben. Sonst sind es die Eltern, die immer alles im Urlaub bezahlen. Doch wie ist es, wenn die Teens allein verreisen? So fragen sich viele Mütter und Väter, wie sie ihren Kindern den Umgang mit Geld im Ausland beibringen können. So stellen sich einige Fragen, vor allen Dingen die der Sicherheit. Denn es wäre ganz sicher fatal, wenn das Kind mit viel Bargeld in der Tasche verreist und dann plötzlich wird es überfallen und ausgeraubt oder schlichtweg heimtückisch bestohlen. Solche Geschichten kennen wir alle aus dem Fernsehen, doch sind sie hier und da auch wirkliche Realität. Urlauber und gerade junge Reisende sind für Trickdiebe leichte Beute und sollten sich wirklich schützen so gut wie es geht.
Was kann man also machen? Zunächst einmal muss klar sein, dass man auf seine Finanzen im Urlaub achten muss, also beispielsweise nicht die Geldbörse unbeobachtet am Strand liegen lassen kann. Zudem sollte man nur soviel Geld mit sich herumtragen, wie man auch wirklich benötigt. Größere Mengen lässt man am besten gleich daheim bzw. gibt sie in den Hotelsafe.
Um die ganze Bargeld-Diskussion einzudämmen können Eltern ihren Kids auch eine Kreditkarte zur Verfügung stellen. So gibt es Guthaben-Kreditkarten auf Prepaid Basis, die die Eltern von daheim aus ganz einfach per Banküberweisung aufladen können. Äußerst vorteilhaft ist natürlich bei diesen Kreditkarten, dass man mit ihnen nur per PIN (also der Geheimzahl) bezahlen kann. Somit sind sie in punkto Sicherheit dem Bargeld weitaus überlegen. So kann dann praktisch Sohnemann oder Tochter im fernen Land per Kreditkarte Bargeld an Geldautomaten abheben und auch in Geschäften damit einkaufen. Sollte die Karte abhanden kommen, so ist maximal das vorhandene Guthaben auf der Karte weg. Es besteht also nicht die Möglichkeit, dass Diebe damit im großen Stil das Kartenkonto überziehen können, da ihnen die PIN fehlt. Auch deshalb sollten keinesfalls die Kinder die Kreditkarten ihrer Eltern bekommen und damit verreisen! Erstens wäre das Kartenbetrug, wenn der Kreditkartennutzer nicht identisch mit dem Karteninhaber ist und zweitens riskieren die Eltern immerhin den Kreditrahmen. Nutzen das Kind den Sofortkredit beim Kreditrahmen schamlos aus, so wird dies ganz gewiss nicht gerade für Freude bei den Eltern sorgen.
Zwar sind die Prepaid-Kreditkarten in Bezug auf den Jahrespreis vielfach nicht mit kostenlosen Kreditkarten vergleichbar, jedoch bieten sie für die Urlaubsreise der Jugendlichen eine doch sehr sichere Alternative zum Bargeld. Wenn das Guthaben auf dem Kartenkonto langsam schwindet, so lässt es sich immer wieder per Überweisung vom Girokonto aufladen. Bekannt ist dieses Verfahren bei den Prepaid-Mobilfunkkarten, wobei es sich die Banken in diesem Punkt von den Handyanbietern abgeschaut haben könnten.
Gut zu wissen ist natürlich, dass man mit einer EC/Maestro Karte in außereuropäischen Ländern möglicherweise nur dumm angeschaut wird. Denn diese Debitkarten kennt man überwiegend nur in Europa, die vor allen Dingen in Deutschland eigentlich immer an ein Girokonto geknüpft sind.
Machen Sie sich also vorher ein paar Gedanken, denn Sicherheit bei der Geldversorgung im Urlaub ist immens wichtig.
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Eingestellt: 01.08.2007 Zugriffe: 643 | Anzahl Wörter: 489 | PDF-Ansicht
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