Das Schloss Moritzburg bei Dresden und seine Umgebung
Das Schloss Moritzburg wurde um das Jahr 1542 im Stil der Renaissance im Auftrag des Bauherrn Herzog Moritz von Sachsen errichtet und verleiht seit dem der Ortschaft seinen Namen. Es wurde in der Teichlandschaft im Norden der Landeshauptstadt Dresden, als erstes Jagdschloss der sächsischen Herrscher erbaut um dem hohen Wildbestand der Region Herr zu werden. Heutzutage dient es mit seinen weitläufigen Parkanlagen als Schauplatz für zahlreiche Mittelaltermärkte, als Kulisse für Filme oder Hochzeiten und natürlich als Ausflugsziel für die Dresdener und ihre Gäste, wie zum Beispiel die des Hotel Dresdens.
In unmittelbarer Nähe zum Schloss befindet sich das Fasanenschlösschen in dem sich die adlige Gesellschaft zu prunkvollen festen einfand. Heute können die Besucher in den Räumlichkeiten des Fasanenschlösschens gelegentlich vorbeiziehende Wanderausstellungen besuchen oder einfach nur ein Abendessen genießen.
Wenige Meter vom Fasanenschlösschen entfernt findet sich eine kleine Kuriosität. Ein Leuchtturm mit Mole mitten im Binnenland. Ja richtig! Zur Unterhaltung der höfischen Gäste ließ man einst eine komplette Hafenanlage im Miniaturformat errichten um auf dem Gelände historische Seeschlachten mit hölzernen Fregatten nachstellen zu können.
Südlich der Moritzburg kann der Reisende die ehemaligen Jagdstallungen des Schlosses besichtigen. Seit 1828 ist in ihnen das Sächsische Landgestüt untergebracht. Es beherbergt die sächsische Landesreit- und Fahrfachschule an der ganzjährig Lehrgänge im Reiten und Fahren von Kutschen angeboten werden.
Östlich der Burg ist das Wildgehege gelegen, welches den Abschluss des kleinen Rundgangs bilden soll. Es wurde Ende des 17 Jahrhunderts von Kurfürst Johann Georg IV. angelegt, da der einst hohe Wildbestand der Umgebung zu stark überjagt war. Um auch zukünftig eine aussichtsreiche Jagt mit seinen Gästen zu erleben sah der Erbauer es als notwendig an, den reduzierten natürlichen Wildbestand künstlich aufzustocken um nach erfolgreicher Jagt ausgiebig Tafeln zu können.
Das Gehege mit seinen über 30 ha bietet heute dem Besucher eine Vielzahl von seltenen Tieren wie Rotwild, Damwild, Muffelwild und Schwarzwild. Eine besondere Attraktion ist die kleine Herde von Elchen und das Paar Wölfe welches die Gäste oft beeindruckt.
Nach einem letzten stärkenden Mal im angrenzenden Restaurant des Wildgeheges gelangt man dann entspannt zurück in die Pension Dresden.
Eingestellt: 02.07.2007 Zugriffe: 533 | Anzahl Wörter: 338 | PDF-Ansicht
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