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Augmentation der Brust

Medizinisch wird die Brustvergrößerung Brustaugmentation genannt (nach lat. Augmenatation = Vergrößerung). Wie der Name schon sagt, ist das Ziel eine Vergrößerung der weiblichen Brust. Beim Mann ist eine Brustverkleinerung häufiger und nur in seltenen Fällen eine Brustvergrößerung gewünscht. In diesem Fall spricht man von einer Gynäkomastie-Operation.

Die Brustvergrößerung ist heutzutage kein seltener Eingriff mehr in der Schönheitschirurgie. Zunächst erfolgt in Absprache mit dem Arzt das Aussuchen des richtigen Implantates. Beim Implantat ist es ratsam, eine körpergerechte Größe zu wählen, um ein natürliches Aussehen zu gewährleisten. Es gibt verschiedene Arten von Implantaten, die am besten erforschten sind die doppelhäutigen aus Silikon. Die Füllung besteht ebenfalls fast immer aus Silikon, aber auch eine Kochsalzlösung ist üblich. Die Implantate sind nach neuesten technischen Erkenntnissen gefertigt und können nicht mehr auslaufen. Übrigens spielen auch beim Zahnersatz Implantate eine immer größere Rolle. Von Implantaten ist daher in der letzten Zeit sowohl in der Plastischen Chirurgie als auch in der Zahnmedizin immer mehr die Rede.

Nun zum Vorgang der Brustvergrößerung als solcher: Nach der Vollanästhesierung und einer zusätzlichen Betäubung der Brust, setzt der Arzt das Skalpell zum ersten Einschnitt an. Hierfür hat er nun verschiedene Möglichkeiten. Entweder entscheidet er sich dafür durch die Hautfalte unter der Brust einzudringen, oder er schneidet unterhalb der Achselhöhle. Auch möglich ist eine Öffnung rund um die Areola, also dem Bereich um die Brustwarze. Ist dieses geschafft, wird das Brustgewebe angehoben, eine Tasche entsteht. Das Silikonimplantat wird nun in genau diese Tasche unter dem Gewebe eingesetzt. Eine Ausrichtung des Implantates unter dem Brustmuskel vermindert das Risiko einer Kapselfibrose. Diese Narbenbildung um das Implantat kann sich nach einer Operation bilden, da das Silikonkissen immer noch ein Fremdkörper ist, gegen das sich der Körper zunächst wehrt. Nun wird zu guter letzt das Gewebe geschlossen, die eigentliche Schönheitsoperation ist damit beendet. Üblich ist es eine Nacht in der Klinik zu bleiben, außerdem sind Nachsorgeuntersuchungen in regelmäßigen Abständen unerlässlich, da nun die Gefahr besteht, dass es u.a. zu Nachblutungen oder Infektionen kommen kann. Man sollte sich also immer im Klaren sein, dass jeder Eingriff auch immer ein Risiko birgt.

Eingestellt: 07.12.2007 Zugriffe: 290 | Anzahl Wörter: 345 | PDF-Ansicht

Über den Autor

Eliane Paucik
schoenheitsgebot@hotmail.de



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