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Begrenzte Reichweite von DSL-Leitungen

Die Datenübertragung bzw. die Reichweite der Kupferleitungen können von einigen Faktoren beeinträchtigt werden. Dabei sind die Stärke und die Länge der Leitungen sehr entscheidend. Die Kupferadern, die man in Deutschland verlegt hat, sind je nach Länge der Kabel von 0,25 – 0,8 Millimeter stark. Leitungen mit einer Länge von mehr wie sechs Kilometern haben eine entsprechend hohe Stärke.


Einen Störfaktor bildet das so genannte Übersprechen. Um diese Störung zu verhindern und damit das Übersprechen von zwei benachbarten Doppeladern eines Kabelbaumes in einer DSL-Leitung werden üblicherweise nicht alle dieser Doppeladern mit DSL-Leitungen belegt. Die neue Interference Cancellation Technik (kurz IFC) analysiert diese Übersprechungsstörungen in Echtzeit und gleicht sie durch gezielte Kompensationssignale aus.


Grundsätzlich gilt, dass man, je weiter man von der zuständigen Vermittlungsstelle entfernt ist, eine niedrigere maximale Datenrate erreichen kann. Vorraussetzung für eine DSL-Leitung ist eine möglichst geringe Dämpfung der Teilnehmeranschlussleitung, die in dB gemessen wird. Je höher die maximale Datenrate sein soll, desto geringer muss die Dämpfung sein. Es empfiehlt sich ein Kombipaket des Anbieters einzuholen mit entsprechender Beratung, damit man eine Internet Flatrate günstig bekommt.


Abhängig von den verschiedenen xDSL-Verfahren sind auch die jeweiligen Reichweiten. Je nach Intensität der niedrigeren, reichweitenstärksten und dagegen dämpfungsärmsten Frequenzbereichen in denen die Kupferader genutzt wird.


Die SDSL-Technik erweist sich am reichweitenstärksten, wenn diese als ausschließlicher Datenanschluss aller Frequenzen genutzt wird. In Deutschland wird diese Technik überregional für Privatkunden durch QSC genutzt.


Darauf folgt die Reach Extended ADSL2, die das niedrigere, reichweitenstärkere Frequenzspektrum über den POTS durch einen verstärkten Sendepegel nutzt. Die französische Telekom nutzt seit dem Jahr 2006 dies für ihre Anschlussleitungen.


Auf den weiteren Positionen folgen ADSL/ ADSL2/ ADSL2+ und die Varianten der ADSL-over-POTS-Norm, welche den oberen Bereich der POTS nutzen.


Die niedrigste Reichweite zeigen die exklusiv in Deutschland verwendeten Formen ADSL/ADSL2 und ADSL2+ Varianten nach der ADSL-over-ISDN-Norm auf, da der komplette dämpfungsärmere Bereich unter der 138 kHz nicht durch DSL, sondern durch ISDN genutzt wird.

Eingestellt: 30.07.2007 Zugriffe: 1353 | Anzahl Wörter: 319 | PDF-Ansicht

Über den Autor

Autor: Alexander Engel
Mail: engel-pcmarketing[at]gmx.de


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