Was sind Schausteller?
Wenn man über einen Jahrmarkt oder über ein Volksfest geht, dann scheint man nur glückliche Gesichter zu sehen. Die meisten Leute sind von den zahlreichen Ständen, Buden und Fahrgeschäfte begeistert - und somit herrscht stets eine gute Stimmung. Doch hinter den Kulissen sieht es ganz anders aus. Die Schausteller - so nennt man die Leute denen die Fahrgeschäfte und Buden gehören - müssen hart arbeiten, damit sich die anderen Leute amüsieren können. So müssen sie jeden Morgen früh aufstehen und die Spuren vom Vortag beziehungsweise vom vergangen Abend beseitigen, damit sich die ersten Besucher, die bereits am Nachtmittag eintreffen, amüsieren können.
Als Schausteller muss man jeden Tag arbeiten - auch am Sonntag, denn gerade am Wochenende haben Volksfeste und Jahrmärkte den größten Besucherzulauf. Und unter der Woche gilt es die Stände und Fahrgeschäfte abzubauen und zum nächsten Fest beziehungsweise zum nächsten Standort zu fahren, wo sie auch umgehend wieder aufgebaut werden. Schließlich darf man als Schausteller auf keinen Fall die Eröffnung eines Festes verpassen, denn sonst könnte man seine Standlizenz verlieren.
Um als moderner Schausteller überleben zu können, muss man hart arbeiten. Deshalb gibt es auch kaum Neuzugänge. Bei den meisten Schausteller-Betrieben handelt es sich um Familienbetriebe, die dieses Geschäft schon seit Generationen betreiben. Allerdings sind ihre Stände und Fahrgeschäfte meist alles andere als alt - denn um das heutige Publikum begeistern zu können, da muss man schon so einige bieten. So werden die Fahrgeschäfte immer spektakulärer - ein Kettenkarussell ist nur noch etwas für Kinder. Um Erwachsene zum Ticketkauf bewegen zu können muss man schon mit einem Freefalltower oder ähnlichem auftrumpfen.
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Eingestellt: 09.07.2009 Zugriffe: 301 | Anzahl Wörter: 261 | PDF-Ansicht
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