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Unterschiede Microsoft Word 2003 und 2007

Bereits die vorherigen Microsoft Office Versionen verfügten über die wichtigsten Grundfunktionen eines Dokumentenmanagement Systems (DMS) (Dokumentenverwaltung- und Archivierung). Für den privaten Gebrauch ist das i.d.R. auch völlig ausreichend, doch in Unternehmen oder Organisationen sind die Anforderungen, aufgrund der unüberschaubaren Informationsflut, wesentlich höher. Je nach Anwendungsbereich, können dabei die DMS-Auswahlkriterien, entsprechend den Anforderungen, unterschiedlich sein. Die neue Word Version von Microsoft Office 2007 bietet nun weitere zahlreiche neue Features, die sowohl im privaten Bereich, aber vor allem in Unternehmensbereich, Vorteile mit sich bringen.

Gegenüber Microsoft Office 2003 hat sich vor allem vor allem die Benutzeroberfläche deutlich verändert und Text-Werkzeuge nun klar und strukturiert anzeigt. Die aus den vorherigen Versionen bekannten Menüs wurden durch so genannte Multifunktionsleisten ersetzt, die über Schaltflächen am oberen Bildschirmrand aufgerufen werden. Daneben gibt es noch eine Schnellzugriffsleiste, die sich individuell einstellen lässt. Die darin enthaltenen Standardfunktionen sind das Speichern des Dokuments sowie die Funktionen "Rückgängig" und "Wiederherstellen".

Neben den neuen Funktionsleisten gibt es auch weitere Neuerung bei Microsoft Word 2007. Wird beispielsweise ein Text mit der Maus markiert, blendet Word 2007 nun automatisch eine kleine Toolbar ein, in der sich häufig verwendete Einstellungen für die Formatierung befinden: z. B. Schriftart und Schriftgröße.

Ein weiterer bemerkenswerter Unterschied von Word 2007 im Vergleich zu den Vorgängerversionen ist das neue Datei-Format. Während Word bis zur Version 2003 Dokumente als ".doc" speicherte, wird seit der 2007er Version nun standardmäßig als ".docx" gespeichert. Mit dem neuen Datei-Format werden Dokumente nun auch deutlich sicherer in Bezug auf Viren und Trojaner. Denn ".docx" kann keine Makros oder Code enthalten. Dies ist nur noch im ebenfalls neuen Datei-Format ".docm" möglich. Das Gleiche gilt für die neuen Dokument-Vorlagen, die nicht mehr als ".dot" sondern als ".dotx" (ohne Makros und Code) und ".dotm" (mit Makros und Code) gespeichert und geöffnet werden. Wiederum ein wichtiger Punkt im Unternehmen bzgl. Datensicherheit im Rahmen von Dokumentenmanagement (DMS) oder E-Mail-Management. Es ist aber auch problemlos möglich, Dokumente und Vorlagen weiterhin in den alten Dateiformaten zu speichern, um die Kompatibilität zu älteren Word-Versionen sicherzustellen.

Des Weiteren gibt es noch weitere Unterschiede im Vergleich zu Word 2003. Zum Beispiel wurden die Möglichkeiten zu graphischen Gestaltung von Dokumenten stark erweitert sowie neue vordefinierte Formatvorlagen, Tabellenformate und Diagramm-Features hinzugefügt.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass das neue Word 2007 zwar durch seine vielen Neuerungen gewöhnungsbedürftig, aber dafür deutlich besser und leistungsstärker als seine Vorgängerversionen ist.

Eingestellt: 18.10.2007 Zugriffe: 2047 | Anzahl Wörter: 385 | PDF-Ansicht

Über den Autor

Cedric Sturm
caraeurope.csturm[at]googlemail.com


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