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Kleinlebewesen im Gartenteich

Kleinlebewesen sind für einen Gartenteich überlebenswichtig Es sind nicht nur die Fische, die den Reiz eines Gartenteichs ausmachen. Es ist äußerst spannend zu beobachten, wie sich mit der Zeit auch die unterschiedlichsten Kleinlebewesen ansiedeln. Doch nicht nur Tiere, man entdeckt auf einmal Pflanzen, die man vorher gar nicht kannte, wo man sich fragt, wie kommen die in den Gartenteich? Diese Entwicklung geschieht natürlich nicht von heute auf morgen - aber doch recht schnell.

Wichtig ist, dass man seinem neuen Gartenteich die Zeit gibt, sich selbst zu entwickeln, und je mehr verschiedene Lebewesen sich in und um ihn aufhalten, desto mehr ist es das eindeutige Zeichen eines intakten Ökosystems. Die Natur regelt das meiste alleine, denn auch am Gartenteich gilt: Fressen und Gefressen werden!

Es kommen immer zuerst die Pflanzen, dann die Kleinlebewesen, die diese brauchen um um sich Verstecke auszusuchen. Man sollte nicht zu sehr in diese Entwicklung eingreifen, um bald dem Tanz der Libellen über dem Wasser zuzusehen. Am Anfang ist es noch ruhig um und im Gartenteich, entdecken ihn jedoch die Frösche als neues Zuhause, dann ist es mit der Ruhe vorbei. Sie werden von den zahlreichen Mücken angezogen, die sich über dem Wasser tummeln.

Eines der ersten Lebewesen, das sich am Wasser einfindet, werden die Wasserläufer sein, die wie durch ein Wunder auf der Wasseroberfläche hektische Bewegungen machen. Wasserläufer sind sehr wichtig, denn sie fressen tote Insekten.

Wenn es genug Wasserpflanzen im Gartenteich gibt, zieht der grüne Teichfrosch gut getarnt in den Gartenteich ein. Etwa zwischen April und Juni legen die Weibchen ihre Eier in Laichballen ab, aus den sich dann die putzigen Kaulquappen entwickeln.

Schnell entdeckt man die kopfüber hängenden Larven der Stechmücken an der Wasseroberfläche. Man kann diese entfernen oder man lässt sie schlüpfen, denn sie sind ein beliebtes Fressen für alle Singvögel, die einem wiederum Freude bereiten. Wenn Sie keine Stechmücken leiden können, ist es ratsam Fischarten einzusetzen, die sich auf die Larven der Stechmücke spezialisiert haben. Für einen Gartenteich eignen sich dafür Orfen oder deren bunte Verwandten - die Goldorfen. Orfen sind zumindest in jungen Jahren Schwarmfische. Man sollte sie minimal in Gruppen von 5 bis 7 Fischen halten. Je nach Nahrungsangebot wachsen sie sehr schnell.

Grundsätzlich gilt: Kleinlebewesen im Gartenteich tragen zu dessen Reinigung bei und helfen, das ökologische Gleichgewicht sicherzustellen.

Überall wo Wasser ist wird sich nach einiger Zeit auch Leben einfinden. Egal ob in einer Regentonne im Gartenteich oder im Schwimmteich. Die Natur hat uns aber auch Mittel an die Hand gegeben, diesem Leben, wenn nötig, Einhalt zu gewähren. So lassen sich über Nährstoffentzug, Sonnenschutz und ph-Wert des Wassers etwa Schwimmteiche frei von Algen, Mückenlarven und anderen ungebetenen Gästen halten.

Eingestellt: 29.07.2007 Zugriffe: 471 | Anzahl Wörter: 435 | PDF-Ansicht

Über den Autor

Dagobert Wiedamann
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