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Autohersteller
Die Marke Kendall
Mit der in Grantham ( England ) niedergelassenen Grantham Production Ltd. versuchte der Amerikaner W. Denis Kendall - ehemaliger Citroen-Betriebsdirektor! - in der frühen Nachkriegszeit zweimal die Herstellung eines unkonventionellen Kleinwagens aufzuziehen. Das erste Projekt Kendall-Beaumont betraf einen „Volkswagen“ mit im Heck eingebautem 3-Zylinder-Sternmotor mit Luftkühlung, viersitziger Karosserie mit schräg abfallendem Hinterende und Einzelscheinwerfer. Der Aufbau dieses schon Ende 1944 vorgestellten Projekts sollte selbsttragend sein. Herausnehmbare Stahlrohrsitze fürs Picknick waren vorgesehen. Die von der üblichen Form nicht abweichende Fronthaube diente als Kofferraum.
Bitte achten Sie das Ihre Reifen ( Winterreifen )immer ausreichend Profil haben!
Auch in technischer Hinsicht erwies sich das Kendall-Beaumont-Projekt als höchst fortschrittlich: Sowohl Vorder- wie Hinterräder waren einzeln aufgehängt und hatten Doppel-Dreiecklenker. Als Federelemente dienten Gummipuffereinheiten, die an einem Tragarm zwischen den Lenkern befestigt waren. Andrerseits hatten die Konstrukteure lediglich einen Kickstarter statt des üblichen elektrischen Anlassers vorgesehen. Das ungewöhnlichste Konstruktionsteil war jedoch der Sternmotor, dessen Leistung bei 600 cm3 auf 18 PS, in einer forcierteren Version auf 25 PS angesetzt worden war. Die Brennräume waren halbkugelig geformt, der Hub war wesentlich kleiner als die Bohrung (58 bzw. 66 mm). Damit wurde bei einem im Autobau fast schon vergessenen Motorkonstruktionsprinzip moderne Einzelheiten eingeführt. Außerdem wurde mit einer Auspuffturbine, die mit dem Schwungrad verbunden war, eine Mehrleistung von etwa 4 Prozent erzielt...
Zwar hatte man noch im Spätsommer 1945 ein erstes Exemplar des Kendall-Beaumont fertiggestellt, doch wurde im Frühjahr 1946 bekannt, dass. D. Kendall und die Grantham Productions Ltd. eine Lizenz des französischen Gregoire-Leicht-metallwagens übernommen hatten. Damit wandte man sich vom Heckmotor ab und dem Frontantrieb zu. J.-A. Gregoire entwickelte ähnliche Prototypen für Panhard und Simca. Anstatt des Sternmotors sah man für das neue Kendall-Projekt nun einen 2-Zylinder-Boxermotor von Douglas vor. Die Einzelteile sollten in den neugegründeten Renfrew-Aluminiumwerken hergestellt werden. Es wurden jedoch nur einige Prototypen gebaut. 1949 wurde das Projekt von Hartnett in Australien übernommen.
Vieles mehr über Autos aber auch über Reifen ( z.B. Sommerreifen, Offroadreifen, Winterreifen und Motorradreifen ) können Sie auf der Webseite nachlesen.
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Eingestellt: 08.12.2007 Zugriffe: 755 | Anzahl Wörter: 338 | PDF-Ansicht
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