Die Altersvorsorge mit der Riester-Rente
Dank veränderter Lebensweise und guter medizinischer Versorgung werden die Menschen in Deutschland immer älter, was ja auch wünschenswert ist. Allerdings hat Deutschland das Problem, dass immer weniger Kinder geboren werden. Folglich kommt es dazu, dass Verhältnis von jung zu alt immer weiter auseinander geht. Das hat insbesondere für das Rentensystem gravierende Folgen, denn immer weniger jüngere Menschen zahlen in die gesetzliche Rentenkasse und von dem Geld müssen immer mehr Rentner bezahlt werden.
Die damalige Bundesregierung hat daher 2001 eine Rentenreform beschlossen und das Rentenniveau von 70% auf 67% gesenkt. Dadurch entstand allerdings natürlich eine Lücke, welche durch eine freiwillige und vom Staat geförderte private Altersvorsorge wieder gefüllt werden sollte.
Der damalige Bundesminister für Arbeit und Soziales, Walter Riester, schlug hierfür diese Förderung der privaten Altersvorsorge vor. Die “Riester-Rente“ hatte ihren Namen bekommen und trat schon zum 01.01.2002 in Kraft. Allerdings wurde die Riester-Rente anfangs nur wenig wahrgenommen. Zu kompliziert, zu teuer. Erst nachdem man 2005 und 2006 verschiedene Änderungen vornahm, konnte sich die Riester-Rente durchsetzen und ist heute eine beliebte Form der Altersvorsorge.
Gefördert wird die private Vorsorge durch staatliche Zuzahlungen und durch zusätzlich gewährte Steuerersparnisse, da Beiträge zur Riester-Rente als steuerliche Sonderausgaben geltend gemacht werden können.
Dabei hat der Sparer die Wahl zwischen verschiedenen Anlagemethoden, wie zum Beispiel dem Fondssparplan, dem Banksparplan oder auch die private Rentenversicherung.
Hierbei sollte er allerdings darauf achten, dass das Angebot der Bank bzw. des Produktanbieters auch ein Zertifikat der zuständigen Behörde, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht erhalten hat. Denn nur dann wird die Sparform auch staatlich gefördert.
Man sollte also nicht einfach blind das erste Sparangebot wahrnehmen, sondern sich vorher umfassend informieren. Ein Riester Vergleich ist also dringend anzuraten. Zudem bietet das Internet umfassende Möglichkeiten, sich über die verschiedenen Möglichkeiten und über Nachteile bzw. Vorteile der verschiedenen Anlageformen zu informieren.
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Eingestellt: 29.09.2007 Zugriffe: 867 | Anzahl Wörter: 302 | PDF-Ansicht
Über den Autor
Christoph Piekarz
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